salvatorkollegklausheide.leidenswege.retrospektive1950-1971.over-blog.de Das Problem des nicht ausreichend “Entschädigt-werdens” bzw. “Minderentschädigen”, ist auch – aber nicht nur – darauf zurückzuführen, dass innerhalb der ehemaligen Heimkinderszene viele Solisten unterwegs waren die sich anmaßten für andere Heimkinder Wort erheben zu dürfen oder sich sogar anmaßten Wissen zu besitzen was wenig bis gar nicht vorhanden war. Herr Klein zB. will lt Interview in erster Linie eine Entschuldigung. Schmerzensgeld bzw. Entschädigung will er erstmal nicht. Die meisten Heimkinder aber wollen Schadensregulierung in Form von Bares. Quasi ein min. Schmerzensgeld von 25.000 € für erittene Qualen, Folter, sexuellen Missbrauch bis hin zur Vergewaltigungen, und Folgeschäden. Der ehemalige Pfeifenschnitzer schwätzt und sagte sinngemäß, “eine finanzielle Entschädigung spiele für ihn keine große Rolle. Nicht dass er die nicht brauchte, aber sie stünde nicht an erster Stelle” … Das sagt er übrigens freiwillig und meint gar zum Schluss “Mehr kann man auch nach 35 bzw. 45 Jahren nicht erwarten”. Er meinte wohl – die so genannten Wiedergutmachungs- bzw. Entschädigungsgelder kann man nicht erwarten und verlangen … Ich hoffe er spricht NUR für Sich und nicht für die gesammte Ex Heimkinderszene. EX Heimkinder die als Solisten auftreten haben schon unglaublich viel kaputtgemacht, so dass man nicht alles in Kürze auflisten kann was an Unsinn bereits produziert wurde. In meinem Namen sprach … Video Bewertung: 5 / 5
salvatorkollegklausheide.leidenswege.retrospektive1950-1971.over-blog.de In deutschen Heimen sind bis in die Mitte der 80er Jahre hunderte Kinder systematisch misshandelt worden, vor allem von katholischen Nonnen, Priestern und Erziehern. Das sagte der Vorsitzende der “Bundesinteressensgemeinschaft der misshandelten und missbrauchten Heimkinder Deutschlands”, Jean-Pierre de Picco, am Freitag. In 90 Prozent aller Fälle sind die Kinder in katholischen Heimen misshandelt worden. Rund 3.600 Heime habe es in den 50er und 60er Jahren in Deutschland gegeben, sagte er. Bei den Misshandlungen habe es sich nicht um Einzelfälle gehandelt. Viele Betroffene leiden nach seinen Angaben heute noch unter den erlittenen Misshandlungen. Angststörungen, Suchterkrankungen, Albträume und Depressionen seien bei den ehemaligen Heimkindern keine Seltenheit. “Wir fordern eine öffentliche Entschuldigung für das Leid, dass uns in den Heimen angetan worden ist”, sagte de Picco. Am Samstag trafen sich etwa 100 Betroffene zu einem Kongress des Vereins in Kassel. “Wir bauen gerade eine Datenbank mit den Berichten von Betroffenen auf”, berichtete de Picco. “Wir wurden von den Nonnen selbst bei Kleinigkeiten blutig geprügelt und ausgepeitscht”, sagte de Picco. Zur Nikolauszeit seien sie mit Dornenstöcken geprügelt worden. Der Künstler und Stadtschreiber in Hameln war von 1963 bis 1972 in Lippstadt in einem katholischen Internat der “Heiligen Hedwigschwestern” untergebracht. Mittlerweile ist das Internat …